Algorithmisches Market Making treibt die Liquidität in Kryptomärkten an. Market Maker notieren gleichzeitig Kauf- (Bid) und Verkaufspreise (Ask) und verdienen den Spread als Vergütung für sofortige Liquidität.
Was Market Maker tun
Der Spread zwischen Bid und Ask ist der Bruttoertrag. Der Market Maker trägt Inventarrisiko: fällt Bitcoin nach dem Kauf, verliert er mehr als den verdienten Spread. Dieses Risiko bei konsistenter Spreadverdienst zu managen ist die Kernaufgabe.
Strategien
Basis-Spread-Strategie — Bid und Ask symmetrisch um den Mid-Preis, bei höherer Volatilität breiter.
Inventargewichtetes Pricing — Bid und Ask basierend auf aktueller Position anpassen, um Inventarrisiko zu reduzieren.
Vermeidung adverser Selektion — Informierten Orderflow erkennen und Spreads temporär ausweiten.
Cross-Exchange-Arbitrage — Auf mehreren Börsen gleichzeitig mit integrierten Arbitrage-Signalen operieren.
AMMs in DeFi
Automated Market Makers (Uniswap, Curve, Balancer) implementieren Market Making in Smart Contracts. Kein Management adverser Selektion: LPs sind systematisch Arbitrageuren ausgesetzt. Impermanent Loss entsteht durch den Rebalancierungsmechanismus. Professionelle Market Maker auf CEX nutzen Echtzeit-Daten; AMM-LPs sind passiv exponiert.
Auswirkungen auf Trader
Enge Spreads — tiefe Märkte haben 0,01-0,05% Spreads für Hauptpaare — die effektiven Transaktionskosten.
Markttiefe — dünne Orderbücher bedeuten Slippage bei großen Orders. Market Maker mit großen Volumina auf mehreren Levels reduzieren den Preiseinfluss.
Preisstabilität — aktive Market Maker dämpfen Intraday-Volatilität durch kontinuierliches Gegenhandeln.
Für SyntheticSwap-Nutzer wählt die Aggregationsschicht aus verfügbaren Market Makern, um die beste Ausführung zu finden.



