Die Wende Zur Nachhaltigen Bergbau
Der Energieverbrauch des Bitcoin-Minings ist einer der umstrittensten Aspekte von Krypto. Die Erzählung hat sich erheblich entwickelt: von "Bitcoin verbraucht so viel Strom wie Argentinien" zu einer differenzierteren Untersuchung, welche Energiequellen Miner tatsächlich nutzen.
Aktueller Energiemix beim Bitcoin-Mining
Die umfassendste Forschung zum Bitcoin-Mining-Energiemix schätzt, dass 25-75% der Energie aus erneuerbaren oder kohlenstoffarmen Quellen stammt. Hydroreiche Regionen wie Island, Norwegen und Teile des US-Pazifik-Nordwestens beherbergen Miner fast ausschließlich mit erneuerbarem Strom. Texas, jetzt der größte Mining-Staat der USA, nutzt eine Mischung aus Erdgas, Wind und Solar.
Gestrandete Energie und Nachfragereaktion
Eines der stärksten wirtschaftlichen Argumente für Bitcoin-Mining ist seine Nutzung gestrandeter Energie: Strom, der existiert, aber nicht wirtschaftlich übertragen oder gespeichert werden kann. Erdgasflämmungsplätze können Miner direkt antreiben und Abfall in wirtschaftlichen Wert umwandeln. Entfernte Wasserkraftstandorte können Miner antreiben, ohne mit anderen Stromnutzern zu konkurrieren.



